{"id":586,"date":"2024-07-16T20:30:37","date_gmt":"2024-07-16T18:30:37","guid":{"rendered":"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/?p=586"},"modified":"2024-07-16T20:30:37","modified_gmt":"2024-07-16T18:30:37","slug":"das-wahre-gesicht-von-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/?p=586","title":{"rendered":"Das wahre Gesicht von Frankreich"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder ein Frankreichaustausch am FSG statt und auch dieses Jahr haben wieder einige Sch\u00fclerInnen des 9. Jahrgangs daran teilgenommen. Direkt nach den Osterferien kamen die franz\u00f6sischen Austauschpartner zu uns ans FSG und am 29. Mai ging es dann mit dem Zug nach Othis, einer Kleinstadt in der N\u00e4he von Paris, um die im Unterricht gesammelten Franz\u00f6sischkenntnisse im Gespr\u00e4ch mit Muttersprachlern anwenden zu k\u00f6nnen. Aber wie hat es den Sch\u00fclerInnen dort gefallen? Um dies aufzukl\u00e4ren, haben wir ein paar teilnehmenden Sch\u00fclerInnen Fragen gestellt, deren Antworten in dieser Zitatsammlung zusammengefasst wurden:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-4-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-588\" srcset=\"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-4-768x1024.jpg 768w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-4-225x300.jpg 225w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-4-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-4.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eMoment, ich muss kurz einmal in meiner Gedankenbibliothek kramen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas peinlichste Erlebnis f\u00fcr uns pers\u00f6nlich war, glaube ich, als Uta versucht hat, Zahnseide zu lernen.\u201c <em>Anmerkung: Uta ist Frau Hoffmeister-Karlitschek vom THG.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn der franz\u00f6sischen Schule haben uns viele wie Zootiere behandelt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Schulsysteme sind da sehr viel strenger.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlle Geb\u00e4ude sind beige. Egal ob auf dem Dorf, in Paris, in einer Kleinstadt, alles ist beige.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch glaube, ich w\u00fcrde den Austausch nochmal mitmachen, obwohl es auch viele schwierige Situationen gab. Aber es war trotzdem erlebnisreich und man kann es seinen Enkeln erz\u00e4hlen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Gastfamilie hat bis auf meinen Austauschpartner, der konnte auch ein paar Brocken Englisch, nur franz\u00f6sisch gesprochen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man nicht wenigstens ein paar Brocken Franz\u00f6sisch kann, ist man verloren, unendlich verloren, und wird sterben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe viele neue Vokabeln gelernt, wie Schlagsahne, Schwan, Weintraube, aber auf jeden Fall hat sich mein Sprechen verbessern, weil man sonst nicht so viele fl\u00fcssige Konversationen f\u00fchrt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMan musste schnell denken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Aussprache hat sich verbessert \u2026.hoffe ich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Menschen in Frankreich rauchen alle.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlle laufen in Jogginghose zur Schule. Ich glaube, die besitzen nicht mal eine Jeans. Ich war echt schockiert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGanz oft sind die Waschbecken von den Badezimmern getrennt und in den Schulen haben die Toiletten nicht mal Klobrillen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Toiletten in der Schule waren nicht mal geschlechtergetrennt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie D\u00f6rfer, aber auch diese Kleinstadt, waren sehr heruntergekommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMacarons sind sehr teuer.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas aller seltsamste war: Die hatten kein Schwarzbrot, nicht einmal Mischbrot. In den Superm\u00e4rkten gab es nur Wei\u00dfbrot: 10 000 Arten Toasts, 10 000 verschiedene Baguettes, aber nichts mit K\u00f6rnern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eKipferl hei\u00dfen da \u201aMondcroissants\u2018.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie haben da andere Tic Tacs.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDa war so ein riesiges Kaufhaus. In diesem Kaufhaus war ein Supermarkt und wenn man irgendwelche Einkaufst\u00fcten hatte, zum Beispiel von den anderen L\u00e4den, standen da so Leute und die haben die zu getackert oder, wenn es gr\u00f6\u00dfere waren, mit einem Kabelbinder zugeschn\u00fcrt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Mutter hat mich die ganze Zeit \u00fcberall fotografiert.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie haben keine vern\u00fcnftigen Restaurants in der N\u00e4he, sondern nur Fast Food Restaurants.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin auf der Champs-Elys\u00e9e ein bisschen zusammengeklappt. Ich bef\u00fcrchte, das war peinlich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin fast vor Frau Maslova und mit Frau Maslova die Treppe heruntergeflogen. Und sie hat uns dabei gefilmt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMir bleibt vor allem die Gastfamilie in Erinnerung und dass die Schule dort ein Gef\u00e4ngnis ist, beziehungsweise einem \u00e4hnlich sieht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDort ist alles auf Hochsicherheit ausgelegt, die Polizei ist sehr stark vertreten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Schulsicherheit ist sehr hoch. Es wird alles kontrolliert und man braucht eine Unterschrift von einer Lehrkraft, um auf Toilette gehen zu d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs war alles sehr teuer.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Schule war sehr anders. Ich bin froh \u00fcber diese Schule hier.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch finde, die Erfahrungen waren sehr sch\u00f6n, auch wenn man manche Sachen im Nachhinein anders machen w\u00fcrde. Es war einfach mal etwas Anderes.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Schule und die Umgebung kennenzulernen, war schon sch\u00f6n.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch w\u00fcrde es nochmal machen, weil sich die Erfahrungen und die Erinnerungen, die man hat, lohnen. Und man lernt auch einfach nochmal eine andere \u201aKultur\u2018 kennen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Schule hat mir gar nicht gefallen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie ganzen Eltern haben genervt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Gasteltern haben darauf bestanden, dass ich immer auf Franz\u00f6sisch mit ihnen rede. Wenn ich manche W\u00f6rter nicht wusste, haben sie mir aber versucht zu helfen, sodass ich es dann anders ausdr\u00fccken oder sie umschreiben konnte.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Gastfamilie hat mich gleich gefragt, was ich lieber sprechen m\u00f6chte und dann durfte ich auch Englisch sprechen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDer Bruder hat mit seinem Lehrer in der Schule S\u00e4tze vom Franz\u00f6sischen ins Englische \u00fcbersetzt und dann haben wir das zusammen ge\u00fcbt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlso ich w\u00fcrde schon sagen, ich habe auf jeden Fall mehr franz\u00f6sisch gesprochen als sonst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe neue Pferdebegriffe gelernt und ich habe mich in der Aussprache verbessert, weil die Eltern mich wirklich immer verbessert haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWeil wir im Unterricht gr\u00f6\u00dftenteils Grammatik durchgehen, hat der Austausch leider nicht so viel f\u00fcr die Schule gebracht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hatte mit meinem Austauschpartner keine Gemeinsamkeiten, keine \u00c4hnlichkeiten. Wir mochten uns vom ersten Tag an auch nicht so gerne, aber wir haben es miteinander ausgehalten. Aber es war auf beiden Seiten mehr so \u201airgendwann bist du eh weg\u2018.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hatte zwei Austauschpartner.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHugo hat mir ganz oft seine Freunde vorgestellt, ich w\u00fcrde also schon sagen, dass wir uns verstanden haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe gute Erfahrungen mit den Menschen dort gemacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eFranz\u00f6sische Sanit\u00e4ter sind hei\u00dfer als die deutschen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Menschen waren manchmal ein bisschen unfreundlicher.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZum Sportunterricht ziehen sie nur ihre Schuhe um und machen das dann in ihren normalen Klamotten und danach gehen sie dann wieder so in den Unterricht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSie haben total viel und total ungesund gegessen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Fahrweise der Franzosen ist seltsam. Die sind mit 80 durch ganz schmale Gassen gehetzt und mussten dann immer abbremsen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-5-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-589\" srcset=\"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-5-768x1024.jpg 768w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-5-225x300.jpg 225w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-5-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-5.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-3-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-590\" srcset=\"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-3-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Frankreich-3.jpg 1600w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder ein Frankreichaustausch am FSG statt und auch dieses Jahr haben wieder einige Sch\u00fclerInnen des 9. 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