{"id":771,"date":"2025-09-23T20:28:35","date_gmt":"2025-09-23T18:28:35","guid":{"rendered":"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/?p=771"},"modified":"2025-10-05T16:40:27","modified_gmt":"2025-10-05T14:40:27","slug":"ab-nach-wien-unsere-profilfahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/?p=771","title":{"rendered":"Ab nach Wien &#8211; unsere Profilfahrt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/incollage_save-819x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-773\" srcset=\"https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/incollage_save-819x1024.jpeg 819w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/incollage_save-240x300.jpeg 240w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/incollage_save-768x961.jpeg 768w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/incollage_save-1228x1536.jpeg 1228w, https:\/\/fs4you.fsg-preetz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/incollage_save.jpeg 1637w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><figcaption>Wien  &#8211; zwischen Politik und Wirtschaft &#8211; mit ein wenig Geschichte<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<ol start=\"14\"><li><strong>September, Hamburg Hauptbahnhof.<\/strong><br>Koffer und Rucks\u00e4cke eng beieinander,<br>Abfahrt.<br>Die Nacht verbrachten wir in kleinen Schlafkabinen, die wir direkt bezogen. Abendessen. Musik h\u00f6ren. Jalousien schlie\u00dfen.<br>W\u00e4hrend der Nachtzug von Haltestelle zu Haltestelle schaukelte, konnten die meisten kaum schlafen.<br>Durchs bayrische Voralpenland kamen wir schlie\u00dflich morgens um kurz nach neun am Hauptbahnhof in Wien an und uns begr\u00fc\u00dfte voller Sonnenschein.<br>Auf dem Weg zum Naschmarkt, wo \u00fcberwiegend kulinarische K\u00fcche zu finden war, bummelte das WiPo-Profil mit m\u00fcden Gesichtern durch die Stadt. Auf dem Markt selbst wurde dann das beste Mittagessen ergattert.<br>Verschiedenste Orte in Wien wurden vorher von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern als Kurzvortr\u00e4ge vorbereitet, die dann vor Ort vorgetragen wurden.<br>Die Kapuzinergruft war der erste Besichtigungsort. Die Grabst\u00e4tte der bekanntesten Habsburger beeindruckte mit edel verzierten S\u00e4rgen und teils interessanten Todesf\u00e4llen der Adeligen.<br>Der Stephansdom als Touristenhotspot und alter gotischer Bau bildet mit das Zentrum der Altstadt und ist architektonisch beeindruckend, mit einem S\u00fcdturm der 136 Meter misst und somit diesen Dom zur h\u00f6chsten Kirche \u00d6sterreichs macht.<br>Bei der spanischen Hofreitschule genossen wir schlussendlich sommerliche Temperaturen und begaben uns schlie\u00dflich zur\u00fcck zum a&amp;o Hostel, vorbei an der zentral liegenden Staatsoper.<br>Der Dienstag begann f\u00fcr beide Profile mit der Stadtf\u00fchrung zum Thema Armut und Obdachlosigkeit.<br>In zwei verschiedene Gruppen aufgeteilt, wurden wir von ehemals selbst von Obdachlosigkeit betroffenen Gruppenf\u00fchrern durch Wien gef\u00fchrt: an bedeutende Orte f\u00fcr Obdachlose.<br>Neben allgemeinen Fragen zum Thema wurden ebenfalls pers\u00f6nliche Fragen beantwortet, \u00fcber erschreckende Realit\u00e4t und harte Lebensumst\u00e4nde.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Mindestens zu dritt durch die Stadt flanierend stand erneut das Mittagessen bevor.<br>W\u00e4hrend die Geografieprofiler an ihren Projektarbeiten sa\u00dfen, besuchte das WiPo-Profil einen Workshop zur Politik im Bild im bekannten Schloss Belvedere.<br>Und wer nicht p\u00fcnktlich kam musste wohl oder \u00fcbel Liegest\u00fctzen machen.<br>W\u00e4hrend andere die sch\u00f6nen R\u00e4ume des Schlosses betrachteten, blickten wir hinter die Fassaden: Was erz\u00e4hlen einem Raumgestaltung, Wandmalerei und Ausstattung? Was verbirgt sich hinter den malerischsten Kunstwerken?<br>Propaganda wie sie fr\u00fcher betrieben wurde. Denn Napoleon bestritt seinen Weg nach Russland wohl merklich nicht mit wehendem roten Umhang.<br>Doch nicht nur die Heldendarstellung beinhaltete propagierende Inhalte. Selbst die Malerei einer wohlhabenderen b\u00e4uerlichen Familie wirkte kriegsverherrlichend.<br>Parallelen zum heutigen Leben, Methoden die damals bereits Gesellschaft und Politik beieinflussten.<br>Am Ende des Workshops konnte man in der Galerie unter anderem weltber\u00fchmte Malereien von Klimt und Monet erblicken.<br>Abends ging es f\u00fcr einige Sch\u00fcler ins kleine aber feine Burgtheater der Stadt, welches in der N\u00e4he des Parlaments steht, das den ersten Tagespunkt des WiPo-Profils f\u00fcr den Mittwoch f\u00fcllte.<br>Nach einem Security-Check und einem eigenen kurzen Blick ins Museum wurden wir vom hochmotivierten Guide durch S\u00e4le gef\u00fchrt. Neben Abstecher in Geschichte des Parlaments wurde vor allem Fokus auf den Vergleich zwischen \u00d6sterreichs und Deutschlands Parlamente, politische Vorg\u00e4nge und Staatsstruktur gelegt.<br>Am Nachmittag war der Besuch der UN-City erneut mit einem Sicherheitscheck verbunden.<br>Die vereinten Nationen arbeiten gemeinsam daran die SDGs, verschiedene Ziele zum Thema Nachhaltigkeit, zu erf\u00fcllen.<br>Wien geh\u00f6rt neben New York, Genf und Nairobi zu einem der vier Hauptsitze der Vereinten Nationen. Die \u00fcber f\u00fcnftausend Mitarbeiter kommen aus aller Welt, darum h\u00f6rte man auch die verschiedensten Sprachen.<br>Mehrere UN-Organisationen arbeiten im Geb\u00e4udekomplex unter anderem an der F\u00f6rderung sicherer Nutzung von Kernenergie, nachhaltiger Industrie, friedlicher Nutzung des Weltraums und internationales Handelsrecht.<br>Und wir waren bei den Verhandlungen, wenn auch f\u00fcr die Diplomaten unsichtbar, live dabei.<br>Mit diesem Besuch griffen die Profilf\u00e4cher Geografie und Wirtschaft-Politik ineinander und waren in dieser Hinsicht, ebenfalls im Anbetracht des Unterrichtsthemas im folgenden Schuljahr besonders wertvoll.<br>Der Donnerstag begann mit einer erneuten Stadtf\u00fchrung zum Thema \u201eSucht und Drogen.\u201c Nach schmerzenden Beinen und Hunger nach dieser ser\u00f6sen F\u00fchrung wurde durch die Stadt geheizt um erneut ein Mittagessen zu sich zu nehmen.<br>W\u00e4hrend die einen beim bekannten \u201eSacher\u201c anstanden, hetzten die anderen bereits weiter um die n\u00e4chste U-Bahn zum Rapid-Stadion, etwas au\u00dferhalb Wiens gelegen, zu erreichen.<br>Eine nicht nur f\u00fcr Fu\u00dfballfans interessante F\u00fchrung mit Stadionrundgang und Abtauchen in Fu\u00dfballgeschichte, sondern ebenfalls f\u00fcr Sitzliebhaber: Wir durften uns auf die Spielerbank begeben und selbst in den gr\u00fcnen Sitzen platznehmen, mit atemberaubendem Blick auf die vielen Zuschauerpl\u00e4tze.<br>Der Tag endete schlussendlich mit einem netten Besuch einer lokalen Bar um den Abschluss der Fahrt mit zu feiern.<br>Der letzte Tag lohnte sich f\u00fcr einen atemberaubenden Blick ins Schloss Sch\u00f6nbrunn. Eine Schlossanalage die ehemals als kaiserliche Sommerresidenz diente. 45 kitschige Innenr\u00e4ume im Rokokostil und ein Schlossgarten von 187 Hektar boten ein unm\u00f6glich vollst\u00e4ndig zu besuchendes Programm f\u00fcr nur einen Vormittag.<br>Der Nachmittag stand unter dessen zur freien Verf\u00fcgung und w\u00e4hrend die einen Essen gingen, chillten andere in Parks der Stadt bei sch\u00f6nstem Sonnenschein.<br>Die R\u00fcckfahrt begann mit einer Zugversp\u00e4tung in Wien und die knapp 12-st\u00fcndige Fahrt im Sitzen endete schlussendlich unter den Sitzen, um wenigstens ein bis zwei St\u00fcndchen Schlaf zu bekommen.<br>Mit m\u00fcden Gesichtern kamen wir schlie\u00dflich wieder in Hamburg an und strebten den Nachhauseweg entweder weiter per Zug oder mit dem Auto an. Nach diesem abenteuerlichen Trip nach und durch Wien, mit zahlreichen Eindr\u00fccken und zahlreichen sch\u00f6nen Erinnerungen sind wir schlussendlich gl\u00fccklich wieder zur\u00fcck, mit tollen Bildern und jede Menge angeh\u00e4uftem Wissen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>September, Hamburg Hauptbahnhof.Koffer und Rucks\u00e4cke eng beieinander,Abfahrt.Die Nacht verbrachten wir in kleinen Schlafkabinen, die wir direkt bezogen. Abendessen. Musik h\u00f6ren. 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