Für Interviews haben wir uns entschieden einen Regionalkoordinator für den Ablauf und unsere zwei Teilnehmer, Jara und Marie, für die eigene Erfahrungen zu interviewen.
Interview Carsten Grün
Einmal fürs Protokoll. Mit wem sind wir hier?
Ja, ich bin Carsten Grün. Ich bin einer der Regionalkoordinatoren von Jugenddebattiert für diese Region Mitte in Schleswig-Holstein.
Und wieso machen Sie das?
Oh, weil ich selber schon in meiner eigenen Schulzeit und auch ein bisschen in der Studienzeit debattiert habe und an der Schule, an der ich mal war, Jugend debattiert, eine große Rolle spielte und so bin ich da so ein bisschen reingewachsen. Ich selber bin auch als Lehrer mit Schülern schon lange im Projekt engagiert und habe diese Rolle jetzt als Regionalkoordinator schon vor einigen Jahren übernommen, um da eben so ein bisschen noch im Wettbewerb zu unterstützen.
Also macht Ihnen das auch Spaß?
Ja, das bringt mir sehr viel Spaß und vor allem ist meine Meinung, dass es den Schülerinnen und Schülern viel Spaß macht, in der Klasse natürlich erstmal in die Debatte zu gehen und der Wettbewerb, so wie heute, das ist ja nur sozusagen eine so eine Art Norddeutsche würde man sagen, Add-on für diejenigen, die besonders viel Lust haben oder manchmal auch besonders gut im Debattieren sind. Also wichtig ist tatsächlich, dass alle die Chance haben, in der Klasse zu debattieren und ich sage nochmal, da habe ich mit den Schülern gemeinsam total gute Erfahrungen gemacht.
Können sie einmal eine kurze Zusammenfassung geben, wie das alles geregelt wird und ob das viel Aufwand ist?
Das Gute ist ja, dass wir uns das ein bisschen teilen hier in der Region Kiel. Also es gibt ja einmal diesen Finaltag, den bereitet Herr Henschel ganz maßgeblich vor. Sorgt also für die Räume, sorgt für die Unterlagen, sorgt für die Technik. Ich bin derjenige, der die Vorbereitung im Vorfeld maßgeblich durchführt. Und damit dafür sorgt, dass es genug Teilnehmer sind, dass es genug Juroren sind, dass die Debattenpläne erstellt sind. Also insofern ist es gerade jetzt in den letzten zwei, drei Tagen doch viel Aufwand, weil auch noch viele Veränderungen eingearbeitet werden müssen, die Pläne müssen dann final erstellt werden. Insgesamt ist es auf jeden Fall ein Aufwand, der sich sehr lohnt. Ich hoffe, euer Eindruck ist auch so wenn ihr euch ein bisschen umguckt, wenn ihr vielleicht gleich noch eine Blatte mitmacht. Das ist tolle Debatten sind und einfach eine gute Sache für alle Beteiligten.
Interview Jara Lorenz
Wie waren deine Erfahrungen bei Jugend debattiert?
Ich bin der Meinung es lief trotz dessen das wir beide nicht weitergekommen sind relativ gut. Am Anfang hab ich natürlich gemerkt, dass ich aufgeregt war, jedoch konnte ich das schnell beseitigen, denn wir hatten noch vor den beiden Debatten Zeit zum Vorbereiten. So konnte ich mich auf meine Frage und Position konzentrieren.
Und wie fandest du es?
Ich persönlich fand es aufregend und ich war anfangs sehr nervös, aber nachdem ich meine Position bekommen habe, konnte ich mich gut konzentriert vorbereiten. Auch im Debatten Raum verlief alles so, das man sich schnell Wohlgefühlt hat. Es hat wirklich viel Spaß gemacht aber leider gab es Schulen, die Teilnehmer hatten, die schon mehrere Jahre in Folge dabei waren, wodurch diese einen Vorteil hatten.
Gab es Schwierigkeiten, die du währenddessen erlebt hast?
Natürlich wie bereits gesagt meine Nervosität. Außerdem hatte ich anfangs Angst meine Debatten Partnerinnen kennenzulernen aber sie waren beide sehr nett und wir konnten gut zusammen arbeiten. Schwierig fand ich aber auch vor allem die zweite Runde, da ich dort pro eins war und somit die Runde anfangen musste und auch am Ende direkt nach den 12 Minuten beenden musste, ohne groß zu überlegen, was ich genau sage.