DIE LETZTE RODELPISTE
Heute bin ich auf ne’m Schlitten
ne wilde Piste geritten.
Ganz schnell flog ich über den Schnee,
am Horizont sah ich ne’n See.
Der glitzerte wie Sonn und Stern,
Riss mich aus meinem Gedankenlärm.
Da ich den Rand der Klippe sah,
drum wust ich, ich war in Gefahr
und dann flog ich schnell durch die Luft,
hinein in eine steinige Kluft.
Ich spürte, es war mein Ende,
so band der Tod meine Hände.
Von Victor
STRAND = SAND
Der Strand voller Sand,
ich fühle mich verband.
Eigentlich wollte ich in die Stadt,
NICHT an den Strand!
So heiß wollte ich es nicht
und dieses grelle Licht!
Ich will lieber shoppen,
anstatt mich um den besten Platz zu kloppen.
So viele Fische
ich hätte lieber Café Tische.
In der Stadt fahren viele Taxen
die machen manchmal leider Faxen.
Von Karlotta

LÜGEN HABEN KURZE BEINE
Breche niemals ein Versprechen
das ist ganz großes Verbrechen.
Mit betrügen
verbreitest du Lügen.
Lügen sind krumm
sie machen dich gerne dumm.
Suche lieber die Liebe deines Lebens
das ist der Wert des Strebens.
Von Karlotta
BURGEN
Viel Geschichte aus längst vergangener Zeit,
ich wäre dort gerne eine ganze Ewigkeit.
Kultur ohne Ende,
Meist stehen nur noch alte Wände.
Dort wo Ritter einst lachten,
und Pläne für die nächsten Schlachten machten,
meist bin ich Stundenlang dort,
an diesem faszinierenden Ort.
Überall alte Kachelöfen,
hier kann ich im Winter und im Sommer dösen.
Es macht Spaß den Bergfried zu erklimmen,
oder wie damals alles zu bestimmen.
Die wunden hübschen Kleider,
genäht von einem Schneider.
Die vielen Steine, die das Gemäuer tragen,
leider gab es früher viel zu beklagen.
Aber was stimmt wisst ihr noch nicht,
denn dieser Traum von mir ist ein Gedicht.
Und ich hoffe ihr seid jetzt bereit,
weil wenn mich niemand holt, bin ich die, die bleibt.
Von Lotta Voß
